Sieben Motivationsmantras von Aristoteles, Goethe und Steve Jobs

by Daniela Kapser 0

November 09th, 2017 Deutsch

 

  1. “Fürchte dich nicht vor Fehlern. Du wirst Fehler machen. Lass dich davon nicht aufhalten.” (Benjamin Franklin)
    Wir neigen dazu, Fehler und Scheitern als fatal anzusehen. Aber Misserfolge zeigen uns nur, was funktioniert und was nicht, zeigen uns unsere Stärken und Schwächen. Wir sollten in unserer sportlichen Karriere nicht krampfhaft versuchen, Fehler um jeden Fall zu vermeiden, sondern sie als Erfahrungen auf dem Weg zum Erfolg zu sehen. Es gibt keinen besseren Lehrer als Misserfolg und Schwierigkeiten. Auf dem Weg, deine Ziele zu erreichen, solltest du aus deinen Misserfolgen lernen und deine Erfahrungen nutzen, um weiter voran zu kommen.
  2. „Es gibt keinen Erfolg ohne harte Arbeit. Nimm sie bereitwillig an. (Roger Federer)
    Spricht man von hartem Training, denken wir meistens direkt an Schmerzen und Anstrengung und den täglichen Kampf, den inneren Schweinehund zu überwinden. Dies sollte aber kein notwendiges Übel für uns sein – wir sollten die Herausforderungen mit Enthusiasmus annehmen und nicht versuchen, der harten Arbeit und den Herausforderungen aus dem Weg zu gehen, sondern lernen, sie zu lieben. Den auf dem Weg, unsere Ziele zu erreichen, gibt es keinen bequemen Umweg an vollem Einsatz und harter Arbeit vorbei. Es gibt keinen Aufzug – du musst Stufe für Stufe aus eigener Kraft bewältigen.
  3. „Du bist mutiger als du glaubst, stärker als du scheinst und klüger als du denkst.“ (A.A. Milne)
    Negative Gedanken ziehen dich runter. Stell dein Licht nicht unter den Scheffel, motiviere dich selbst mit positiven Gedanken, genieße es, die Erfolgsleiter Stufe für Stufe zu nehmen, fordere dich selbst heraus und erhöhe deine Erwartungen.
  4. „Den richtigen Fokus zu setzen, heißt auch „Nein“ zu sagen.“ (Steve Jobs)
    Manchmal hast du das Gefühl, die ganze Welt hat sich gegen dich verschworen, egal, was du machst, du kommt einfach nicht vorwärts, es ist, als ob du in einem Sumpf oder Treibsand festhängst – je mehr du dich anstrengst, desto weiter gehst du unter. Wenn du dieses Gefühl hast, ist es vielleicht mal Zeit, tief Luft zu holen, einen Schritt zurückzutreten und herauszufinden, was wirklich wichtig ist. Verstricke dich nicht in zu viele Aufgaben und Ziele gleichzeitig – hole mal Luft zwischendurch, versuche, einen klaren Kopf zu bekommen und nimm eine Sache nach der anderen in Angriff.
  5. „Der Lohn deiner Arbeit ist nicht so wichtig wie das, was du auf dem Weg dahin erreichst.“ (Goethe)
    Elite Schwimmer sind lange bevor sie eine Goldmedaille gewinnen oder einen Weltrekord schwimmen, herausragend. Der Erste im Pool zum Training, der Letzte, der den Pool verlässt. Sie ruhen nicht eher bevor sie Schwächen zu Stärken gemacht haben. Sie stehen jeden Tag auf und verhalten sich wie Sieger, auch wenn sie noch nicht ganz oben auf dem Podium gestanden haben. Am Ende des Tages ist es der Weg, der den Champion ausmacht und nicht nur das Ergebnis, das irgendwann auf der Anzeigentafel steht.
  6. „Du bist, was du tust und nicht, was du sagst.“ (C.G. Jung)
    Wir werden nicht nach unseren Zielen, Fähigkeiten oder unserem Talent beurteilt, sondern nach der Summe unseres Handelns. Natürlich hat jeder Schwimmer hohe Ziele und Pläne, aber der Unterschied zwischen den Tagträumern und denen, die ihre Ziele in Taten umsetzen, ist Handeln. Ein Traum ist nur der Anfang – aber ein Traum ohne Aktion streut den Samen für zukünftiges Bedauern.
  7. „Wir sind das, was wir wiederholt tun. Vorzüglichkeit ist daher keine Handlung, sondern Gewohnheit.“ (Aristoteles)
    Außergewöhnlich zu sein ist kein Zufall. Sein Bestes zu geben, sollte ein tägliches Ziel sein – beim Training, in der Schule, an der Uni. Arbeite täglich daran, besser zu werden und der Erfolg kommt wie von selber zu dir. Verharre nicht in alten Gewohnheiten – wenn du immer wieder hinterfragst, was du tust und dich nicht scheust, den schwierigeren Weg zu gehen – dann werden deine Anstrengungen auch von Erfolg gekrönt.

 

 

Hier ist der komplette Originalartikel zu finden:

(Die Übersetzung erfolgte nicht wörtlich, sondern sinngemäß und wurde durch eigene Gedanken ergänzt.)

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