LIVE Bericht 1. Tag Olympische Spiele: Mühlleitner als Schnellster ins Finale

by Daniela Kapser 0

July 24th, 2021 Deutsch

Olympische Spiele 2020 in Tokio

  • Beckenschwimmen, Samstag 24.07.2021 bis Sonntag 1.8.2021
  • Freiwasserschwimmen, Mittwoch 4.8.2021 bis Donnerstag 5.8.2021
  • Olympic Aquatics Centre, Tokio, Japan
  • Vorläufe im Fernsehen: 12.00 bis 14.40
  • Halbfinal- und Finalläufe im Fernsehen: 03.30 bis 5.20
  • Programm
  • Startlisten
  • Startlisten und Ergebnisse

 

In den ersten Finalläufen am heutigen am Samstag steht Lukas Märtens das erste Mal für die 400 m Freistil auf dem Startblock, ebenso wie Henning Mühlleitner. Außerdem dabei ist Jacob Heidtmann über 400 m Lagen, Fabian Schwingenschloegl und Lukas Matzerath über 100 m Brust sowie die 4×100 m Freistilstaffel der Frauen.

400 m Lagen Männer – Vorläufe

  • World record: Michael Phelps (USA) – 4:03.84 (2008)
  • Olympic Record: Michael Phelps (USA) – 4:03.84 (2008)
  • World Junior record: Ilya Borodin (RUS) – 4:11.17 (2021)
  • 2016 Olympic Champion: Kosuke Hagino (JPN) – 4:06.05
  • SwimSwam Event Preview – Men’s 400 Individual Medley
  • Deutscher Rekord: Jacob Heidtmann – 4:12,08

TOP 8

  1. Brendon Smitz AUS 4:09,27
  2. Lewis Clareburt NZL 4:09,49
  3. Chase Kalisz USA 4:09,64
  4. David Verraszto HUN 4:09,80
  5. Alberto Razzetti ITA 4:09,91
  6. Jay Litherland USA 4:09,91
  7. Leon Marchand FRA 4:10,09
  8. Max Litchfield GBR 4:10,20

Und der 1. Lauf dieser so sehnlich erwarteten olympischen Schwimmwettbewerbe ist im Wasser. Den ersten Lauf entschied Jose Lopes aus Portugal persönlicher Bestzeit von 4:16,52 Minuten  für sich. Im zweiten Lauf ging es noch schneller zu, den Sieg holte sich der Spanier Joan Lluis Pons Ramon in 4:12,67 Minuten – diese Zeit könnte vielleicht für das Finale reichen. Er verbessert seine persönliche Bestzeit von 4:13,30. In den Vorläufen bei den 400 m Lagen kann nicht viel gepokert werden, weil es direkt ins Finale geht (morgen früh ab 3.30 Uhr). Noch zwei Läufe, in Lauf 3 der schnellste Amerikaner, Chase Kalisz. Ebenfalls im Auge behalten sollte man David Verraszto und Max Litchfield. Nach 200 m führt der Neuseeländer Lewis Clareburt. Über die Bruststrecke schwimmt sich Kalisz an den Neuseeländer heran. Der Neuseeländer hat seine Hände zuerst an der Wand, vor Kalisz und Verraszto. Insgesamt bleiben fünf Schwimmer schon unter dem deutschen Rekord von Jacob Heidtmann (der 5. davon zeitglich mit seinem DR). Er startet im 4. Lauf auf Bahn 1. Vor 5 Jahren wäre er im Finale gewesen, wurd aber disqualifiziert. Und nun geht sie los, die wilde Jagd um die Finalplätze. Schmetterling ist nicht die Stärke des Deutschen, nach 100 m zeigt die Uhr 56,60, 7. Durchgangszeit, aber für ihn sehr schnell. Bei seinem deutschen Rekord im Jahr 2015 ging er mit 59,09 an. Nach der Bruststrecke kann er ranschwimmen, wendet aber immer noch als 7., DEUTLICH unter deutschem Rekord.

Im Finish ist es der Deutsche Siebter und bleibt eine Hundertstel über dem deutschen  Rekord in 4:12,09 Minuten. Unser Tipp war der 11. Platz in neuem deutschen Rekord.

Schnellster ist der Australier Brendon Smith in 4:09,27 Minuten. Eine kleine Sensation passierte im 4. Lauf, Daiya Seto ist raus aus dem Finale. Er führte bis 350 m und brach dann auf den letzten 50 m Kraul total ein.

 

100 m Schmetterling Frauen – Vorläufe

TOP 16

  1. Yufei Zhang CHN 55,82
  2. Emma McKeon AUS 55,82
  3. Sarah Sjöström SWE 56,18
  4. Torri Huske USA 56,29
  5. Margaret MacNeil CAN 56,55
  6. Louise Hanson SWE 56,97
  7. Anstasiya Shkurdai BLR 56,99
  8. Marie Wattel FRA 57,08
  9. . Elena di Liddo ITA57,41
  10. Claire Curzan USA 57,49
  11. Katerine Savard CAN 57,51
  12. Ilaria Bianchi ITA 57,70
  13. Anna Ntoountounaki GRE 57,75
  14. Arina Surkova ROC 58,02
  15. Svetlana Chimrova ROC 58,02
  16. Brianna Throssel AUS 58,08

An diesem Wettbewerb nimmt keine deutsche Schwimmerin teil. Angelina Köhler konnte sich wegen einer vorangegangen Coronaerkrankung nicht qualifizieren, der Trainingsrückstand war für sie nicht aufzuholen. Im Lauf 4 startet die amtierende Olympiasiegerin Sarah Sjöström, die nach einer schweren Verletzung Anfang des Jahres sich doch für diese Strecke entschlossen hat. Und sie kann auf den zweiten 50 m den Lauf für sich entscheiden in 56,18 Sekunden. Zweite wird Torri Huske in 56,29 Sekunden. Für Sjöström eine sicherlich beruhigend Leistung nach ihrer Aufholjagd in den letzten Monaten. DREI Monate konnte sich nicht trainieren und wurde sogar operiert. Im 5. Lauf siegt Emma McKeon aus Australien in 55,82 Sekunden.

 

400 m Freistil  Männer – Vorläufe

  • World Record: Paul Biedermann (GER) – 3:40.07 (2009)
  • Olympic Record: Sun Yang (CHN) – 3:40.14 (2012)
  • World Junior Record: Mack Horton (AUS) – 3:44.60 (2014)
  • 2016 Olympic Champion: Mack Horton (AUS) – 3:41.55
  • SwimSwam Event Preview – Men’s 400 Freestyle
  • Deutscher Rekord: Paul Biedermann – 3:40,07

TOP 8

  1. Henning Mühlleitner GER 3:43,67

  2. Felix Auböck AUT 3:43,91
  3. Gabriele Detti ITA 3:44,67
  4. Elijah Winnington AUS 3:45,20
  5. Jack McLoughlin AUS 3:45,20
  6. Kieran Smith USA 3:45,25
  7. Jake Mitchell USA 3:45,38
  8. Ahmed Hafnaoui TUN 3:45,68

 

Und nun gilt es für Henning Mühlleitner und Lukas Märtens, sich für das Finale zu qualifizieren. Auch in diesen Vorläufen kann nicht gepokert weden. Den zweiten Lauf gewinnt Alfonso Mestre aus Venezuela in neuer persönlicher Bestzeit von 3:47,14 Minuten. Prognose: für das Finale ist eine Zeit um 4:45/4:46 erforderlich. Im dritten Lauf gibt der Schweizer Antonio Djakovic richtig Gas und schwimmt unter WR an, in 53,54 Sekunden. Nach 200 m zeigt die Zwischenzet 1:50,81 Minuten. Er liegt 1,5 Sekunden vor dem Feld. Djakovi schwimmt unglaublich souverän vorneweg. In Ziel kommt er in einer Zeit von 3:45,92 Minuten. Der 18-Jährige verbessert seine Bestzeit von 3:46,54 Minuten und schwimmt neuen Schweizer Rekord.

Lukas Märtens geht sein Rennen beherzt an und bleibt an Danas Rapsys und Lukas Märtens dran. Auch im Rennen schwimmt der Österreicher Felix Auböck. Henning Mühlleitner bleibt auch dran und schwimmt sich auf den 3. Platz vor bei 250 m. Nach 300 m führt er das Feld an. Märtns fällt etwas zurück auf Platz 5. Mühlleitner führt weiter nach 350 m. Mühlleitner schlägt als Erster in 4:43,67, neue persönliche Bestzeit. Er verbessert sich um 1,7 Sekunden! Dies wäre vor Olympia die drittschnellste Zeit in der Welt gewesen! Lukas Märtens erreicht eine Zeit von 3:46,30 Minuten. Ein gutes Olympiarennen für ihn.

Im letzten Lauf ist kein Schwimmer schneller als Henning Mühlleitner. Damit schwimmt er im Finale auf der Bahn 4 des Vorlaufschnellsten! Mühlleitner hat den Startplatz erhalten, weil Florian Wellbrock zu seinem straffen Programm nicht noch ein Event  schwimmen wollte. Natürlich hatte Mühlleitner auch die deutsche Qualizeit geknackt.

 

400 m Lagen Frauen – Vorläufe

  1. Emma Weyant USA 4:33,55
  2. Aimee Willmott GBR 4:35,28
  3. Yui Ohashi JPN 4:35,71
  4. Mireia Belmonte ESP 4:35,88
  5. Hali Flickinger USA 4:35,98
  6. Viktoria Mihalyvari-Farkas HUN 4:35,99
  7. Katinka Hosszu HUN 4:36,01
  8. Ilaria Cusinato ITA 4:37,37

Natürlich möchte Katinka Hosszu ihren Titel verteidigen, sie wird im letzten Lauf Vierte mit einer Zeit von 4:36,01 Minuten. Schnellste nach den Vrorläufen ist die Amerikanerin Emma Weyant in 4:33,55 Minuten.  Bemerkenswert die Zeit der jungen Ungarin Viktoria Mihalyvari-Farkas, geboren am 26.11.2003, also gerade mal 17 Jahre alt.

 

100 m Brust Männer – Vorläufe

  • World Record: Adam Peaty (GBR) – 56.88 2019)
  • Olympic Record: Adam Peaty (GBR) – 57.13 (2016)
  • World Junior Record: Nicolo Martinenghi (ITA) – 59.01 (2017)
  • 2016 Olympic Champion: Adam Peaty (GBR) – 57.13
  • SwimSwam Event Preview – Men’s 100 Breaststroke
  • Deutscher Rekord – Fabian Schwingenschlögl – 58,95

TOP 16

  1. Adam Peaty (GBR), 57.56
  2. Arno Kamminga (NED), 57.80
  3. Michael Andrew (USA), 58.62
  4. Nicolo Martinenghi (ITA), 58.68
  5. Yan Zibei (CHN), 58.75
  6. James Wilby (GBR), 58.99
  7. Andrew Wilson (USA), 59.03
  8. Felipe Lima (BRA), 59.17
  9. Ilya Shymanovich (BLR) / Federico Poggio (ITA), 59.33
  10. Lucas Matzerath (GER) / Ryuya Mura (JPN) , 59.40
  11. Andrius Sidlauskas (LTU), 59.46
  12. Fabian Schwingenschlogl (GER), 59.49
  13. Anton Chupkov (RUS), 59.55
  14. Kirill Prigoda (ROC), 59.68

Im dritten Lauf bleibt der Finne Matti Mattsson in 1:00,02 knapp über einer Minute. Bernhard Reitshammer aus Österreich wird Zweiter in diesem Lauf in 1:00,41 Minuten. Lauf 4 präsentiert die erste Zeit unter 1 Minute, in 59,99 siegt aus Korea Sungjae Cho.

Die Minute sollte kein Problem für Lucas Matzerath sein. In seinem Lauf mit dabei sind Michael Andrew und Anton Chupkov sowie James Wilby. Bei 100 m wendet Matzerath als Dritter. Den Lauf gewinnt Michael Andrew in 58,62 Sekunden. Matzerath wird Dritter in seinem Lauf in 59,40 Sekunden, also in persönlicher Bestzeit. Mit nur noch zwei folgenden Läufen, sieht es mit einer Finalteilnahme für Lucas Matzerath erst einmal gut aus.

Auf Bahn 6 ist im nächsten Lauf Fabian Schwingenschlögl am Start. Er sollte sich an dem Holländer Arno Kamminga orientieren, dem zweitschnellsten Schwimmer über diese Strecke aller Zeiten. Schwingenschlögl wendet als 5. Kamminga siegt in 57,80 Sekunden, Schwingenschlögl schwimmt eine Zeit von 59,49 und wird Fünfter in diesem Lauf.

Und jetzt: Auftritt Adam Peaty. Er siegt in seinem Lauf in 57,56 Sekunden. Lucas Matzerath und Fabian Schwingenschlögl sind somit im Halbfinale.

 

Women’s 4×100 Freestyle Relay

  • World Record: Australia (Jack, Campbell, McKeon, Campbell) – 3:30.05 (2018)
  • Olympic Record: Australia (McKeon, Elmslie, Campbell, Campbell) – 3:30.65 (2016)
  • World Junior Record: Canada (Ruck, Oleksiak, Smith, Sanchez) – 3:36.19 (2017)
  • 2016 Olympic Champion: Australia (McKeon, Elmslie, Campbell, Campbell) – 3:30.65
  • SwimSwam Event Preview – Women’s 4×100 Freestyle Relay
  • Deutscher Rekord: 3:31,83 (Britta Steffen, Daniela Samulski, Petra Dallmann, Daniela Schreiber)

TOP 8

  1. AUS
  2. NED
  3. CAN
  4. GBR
  5. USA
  6. CHN
  7. DEN
  8. SWE

 

Im ersten Lauf siegt Großbritannien in 3:34,03 Minuten vor den USA in 3:34,80 Minuten vor Dänemark in 3:35,93. Im zweiten Lauf schwimmt Lisa Höpink für das deutsche Team mit einer Zeit von 54,83 Sekunden an. Annika Bruhn ist die nächste deutsche Schwimmerin. Sie verbessert sich auf Platz 6. Marie Pietruschka schwimmt 55,31 Sekunden, Hannah Küchler ist die Schlussschwimmerin, die deutsche Staffel erreicht eine Zeit von 3:39,33 Minuten, das Finale ist damit nicht machbar. Deutschland erreicht den 13. Platz bei 15 teilnehmenden Staffeln.

Name Reaction
Time
50m 100m Total Time
0.58
26.16
(8)
54.83
(8)
54.83
0.38
26.19
(8)
54.33
(6)
1:49.16
0.38
26.19
(7)
55.31
(7)
2:44.47
0.26
25.94
(7)
54.86
(7)
3:39.33

 

 

 

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