Deutsches Schwimmteam in der Vorbereitung auf Olympia in Brasilien

by Daniela Kapser 0

July 20th, 2016 Deutsch

Einige der deutschen Schwimmer sind bereits wohlbehalten in Brasilien angekommen und bereiten sich nun an der “Universidade do Sul de Santa Catarina” auf die Olympischen Spiele in Rio vor.

Steffen Deibler hat ein Foto mit Paul Biedermann auf Facebook gepostet und dazu geschrieben: “Viele Grüße von den Team-Ältesten Paul und mir aus Florianopolis! Wir sind gut angekommen, der Pool passt, das Essen ist dank unseres Kochs Walter super und die Sonne scheint bei 15 Grad im brasilianischen Winter. So kann’s weitergehen.”

Der Complexo Aquático da UNISUL (Universidade do Sul de Santa Catarina) gehört zu den von den Organisatoren der Olympischen Spiele empfohlenen Vorbereitungstrainings-camps.

In der Beschreibung heißt es:

Der “Complexo Aquático da UNISUL” liegt in der Stadt  Palhoça, im Bundesland Santa Catarina. Die Anlage ist geeignet für Schwimmtraining und Wasserspringer und hat bereits viele nationale brasilianische Wettkämpfe veranstaltet.

Der Komplex umfasst eine Schwimmhalle mit einem 50 m Pool und einem Sprungbecken. Weiterhin gibt es Räumlichkeiten für Ausdauer- und Krafttraining, medizinische Behandlungen, Physiotherapie und Massage und Aufenthaltsräume. Außerdem gehören ein Restaurant, ein Cafe und ein Ruhebereich dazu.

Palhoca hat ca. 137.000 Einwohner und ist 1.137 km entfernt von Rio. Die Region hat mehr als 50 Strände in einem Umkreis von 40 km, ist umgeben von tropischem Regenwald und Bergen.

Ergänzend hat der DSV auf seiner Website aus Brasilien berichtet, dass es im Trainingslager für die Schwimmer darum geht, sich zu akklimatisieren und den eigenen Bio- und Leistungs-Rhythmus auf die besonderen Startzeiten anzupassen – bei den Olympischen Spielen finden die Vorläufe ab 12.00 Uhr mittags und die Endläufe ab 22.00 Uhr abends statt. Paul Biedermann wird zitiert: „Das erste Training war sehr gut. Wir sind hier sehr gut versorgt, fühlen uns wohl und freuen uns auf die nächsten Wochen und insbesondere auf das Olympische Dorf.”

Erst einmal gilt es für die Sportler und Trainer, sich an die Ortszeit zu gewöhnen. Auch Weltmeister Marco Koch (Darmstadt) waren die Reisestrapazen noch anzumerken: „Ich bin noch ziemlich müde, bin aber auch nur 1500 Meter hin und her geschwommen. Wir fangen ab heute langsam an, uns wieder dem normalen Rhythmus anzunähern und normal zu trainieren“. (Quelle: DSV)

 

 

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