FINA SWC Berlin: Isabel Gose und Christian Diener Topgesetzte im Finale

by Daniela Kapser 0

October 01st, 2021 Deutsch

2021 FINA WORLD CUP – BERLIN

Isabel Gose eröffnete den Wettkampf mit der schnellsten Zeit über 400 Freistil in 4:03.61. Die 19-Jährige  kam bis auf 5 Sekunden an ihre Bestzeit vom November 2019 heran. Die 16-jährige Amerikanerin Cavan Gormsen war ihr dicht auf den Fersen und belegte mit 4:04,56 den zweiten Platz. Goses persönliche Bestzeit aus dem Jahr 2019 steht immer bei 3:58,91, so dass sie das Tempo im Finale noch anziehen könnte.

Im 200-Rücken-Rennen der Männer schlug Christian Diener mit einer Zeit von 1:53,47 um 0,08 Sekunden vor dem Südafrikaner Martin Binedell an. Diener blieb damit etwa 3,5 Sekunden über seiner Bestzeit aus dem Jahr 2014.

Der Niederländer Luc Kroon belegte bei den 400 Freistil der Männer mit 3:41,94 den 1. Platz, etwa 2 Sekunden unter seiner Bestzeit. Er lag mehr als eine Sekunde vor dem Südafrikaner Matthew Sates und  Florian Wellbrock, die heute Morgen auf den Plätzen 2 und 3 landeten.

Die 14-jährige Eneli Jefimova aus Estland schwamm im Vorlauf mit 2:22,99 die schnellste Zeit über 200 Brust und verbesserte damit ihre Bestzeit vom November 2020 um 1,5 Sekunden und stellte einen neuen nationalen Rekord auf. Sie teilte sich das Rennen in 1:08,53 / 1:14,46 und kam in 36,52 auf den letzten 50 Metern zurück. Jefimova hält die estnischen Nationalen Rekorde im Brustschwimmen auf der Langbahn und nun besitzt sie auch die Rekorde über 100 und 200 Brust auf der Kurzbahn. Sie war die jüngste Schwimmerin bei den Olympischen Spielen in Tokio, wo sie die 100 Brust und 200 Brust bestritt und im Halbfinale den 16. bzw. 27. Platz erreichte.

Die 50 Rücken der Frauen waren ein enges Rennen zwischen den Olympioniken Kira Toussaint aus den Niederlanden und Maggie Macneil aus Kanada, die mit 26,19 bzw. 26,25 die ersten beiden Plätze für das heutige Finale belegten. Toussaint unterbot ihre Bestzeit über 50 Rücken vom November 2020 (25,60), während Macneil ihre Bestzeit um 1,3 Sekunden verbesserte.

Die 16-jährige Tess Howley (USA) und die 17-jährige Charlotte Hook (USA) belegten in den 200-Schwimm-Vorläufen der Frauen mit 2:08,02 bzw. 2:08,85 die Plätze 1 und 2. Zoe Dixon schaffte es als 8. ins Finale, womit die Zahl der amerikanischen Teenager im Finale auf 3 anstieg (fast 4 mit Paige Kuwata als erster Ersatzschwimmerin).

Der dreimalige Olympiasieger Chad le Clos aus Südafrika belegte im Vorlauf über 100 m Schmetterling den 2. Platz, 0,60 Sekunden hinter dem Ungarn Szebaztian Szabo, der in 50,48 Minuten anschlug. Szabo blieb damit nicht weit von seiner Bestzeit von 49,75 aus der International Swimming League vom November 2020 entfernt,

Arno Kamminga, sicherte sich mit 56,48 über 100 Brust der Männer den ersten Platz im Finale, mehr als eine halbe Sekunde vor Fabian Schwingenschlögl.

Die australischen Schwimmerinnen und Schwimmer waren die Schnellsten über die 50 Freistil,  sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen. Emma McKeon schwamm mit 23,84 die schnellste Zeit bei den Frauen, während die Schwedin Michelle Coleman mit 23,92 als Zweite ins Finale geht. McKeon kam bis auf 0,24 an ihre Bestzeit von der International Swimming League vor 3 Wochen heran. Kyle Chalmers gewann die 50 Freistil der Männer (21,18), Zweitschnellster war Szebasztián Szabó.

Die schnellste Zeit bei den 100 m Lgen der Frauen kam von der Israelin Anastasia Gorbenko, die als eine von nur drei Schwimmerinnen unter 1:00 blieb. Die Schwedin Louise Hansson und die Niederländerin Kim Busch knackten ebenfalls die Marke von einer Minute. Jessica Steiger zog in 1:00,58 Minuten als Viertschnellste ins Finale ein.

Bei den  Männer führten Matthew Sates aus Südafrika und Blake Pieroni aus den USA das Feld in den Vorläufen an und belegten mit Zeiten von 53,20 und 53,73 die Plätze 1 und 2.

 

 

 

 

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