5 Fragen, die Schwimmern helfen, sich in 2017 zu verbessern

by Daniela Kapser 0

January 04th, 2017 Deutsch

Bist du zufrieden mit deinen Leistungen im letzten Jahr? Bist du bereit, deine Ziele für 2017 zu setzen?

Die folgenden Fragen können dir vielleicht bei der Analyse deiner Leistungen in 2016 und deiner Zielsetzung für 2017 helfen:

Welche Gewohnheiten haben sich eingeschliffen, die mich im Pool ausbremsen?

Schlechte Gewohnheiten loszuwerden, ist schwierig. So wie sich im Monat Januar die Menschen in den Fitness-Clubs tummeln, um endlich regelmäßig Sport zu treiben und ein paar Pfunde loszuwerden, diese Aktivität bei den meisten aber nach ein paar Wochen wieder abnimmt, so muss auch ein Leistungsschwimmer mal ganz ehrlich und offen erkennen, was sich im Laufe der Zeit eingeschliffen hat. Und nur kurze Zeit geändert hat und dann wieder so ist wie immer … und wir nehmen es einfach so hin.

Findest du ein paar dieser schlechten Angewohnheiten … beim Aufwärmen ist dir deine Technik total egal, du atmest immer zur selben Seite, beim Beinschlagtraining nimmst du auch gerne mal die Arme dazu kurz vor der Wende … was ist es bei dir? Wo bist du nachlässig? Denk mal drüber nach – und schreibe deine Erkenntniss am besten auch direkt auf.

Was hat mich in 2016 nach vorne gebracht?

Im Schwimmsport ist es nicht wie bei einem Backrezept, bei dem man eine bestimmte Menge Mehl in Verbindung mit einer bestimmten Menge anderer Zutaten vermischt und dann das Rezept gelingt … niemand kann ganz genau sagen, welcher Trainingsplan, welche Technikübungen, welches Athletiktraining den entscheidenden Erfolg bringt. Jeder Schwimmer ist anders und muss seinen eigenen Weg finden.

Faktoren, die für dich funktioniert haben in 2016, sollten auch Bestandteil deines Trainings und deines Lebens im neuen Jahr sein – das können auch neue Schlaf- oder Essgewohnheiten sein oder neue Routinen, die dir helfen, morgens früh aufzustehen oder Aufwärmübungen, die für dich effektiv sind und Verletzungen vermeiden. Oder ein neues Mentaltraining.

Also denke über neue Wege nach – aber vernachlässige nicht die Dinge, die schon gut funktionieren. Die Strategie solte nicht nur sein, Schwächen zu finden und zu beseitigen – genauso wichtig ist auch, Stärken noch weiter auszubauen.

Verhalte ich mich auch außerhalb des Pools so, dass ich Erfolg im Schwimmsport haben werde?

Schwimmtraining, Athletik- und Krafttraining sind ein Baustein zum Erfolg  – aber wie sieht es mit deinen Gewohnheiten außerhalb des Pools aus? Bist du dir bewusst, dass deine Schlaf- und Essgewohnheiten ebenfalls deine Leistungen beeinflussen? Hier geht es wieder um die Komfortzone: Leider muss man sie verlassen, um Erfolg zu haben. Also eher Gemüse anstatt Big Mac und eben um 22.00 Uhr schlafen anstatt noch am PC zu zocken …

Reflektiere einmal deine Gewohnheiten aus dem letzten Jahr – und denke über Verbesserungen nach, damit du mehr Erfolg im Becken hast.

Wer stärkt mir den Rücken bei meinem Sport?

Die Unterstützung deiner Familie, Freunde, Team- und Vereinskollegen ist unglaublich wichtig – sie stehen immer hinter dir, ob es dir gut oder schlecht geht. Durch dick und dünn, sie sind immer dein Fels in der Brandung.

Diese Beziehungen verdienen deine Aufmerksamkeit – verbringe mehr Zeit mit den Menschen, die dir wichtig sind – aber trenne dich auch von denen, die dir nicht gut tun.

Was würdest du in 10 Extraminuten Trainingszeit pro Tag machen?

Wenn du 10 Extraminuten im Training am Tag hättest – was würdest du dann machen, was wäre am effektivsten für dich?

Vielleicht an deinem Start arbeiten. Oder noch Drills zu schwimmen, die dein Wassergefühl verbessern.

10 Minuten am Tag hören sich nicht viel an und sind sicher somit im Bereich des Möglichen, was sind schon 10 Minuten? Aber 10 Minuten, in denen du dich noch mal auf etwas Spezielles fokussierst. Es reicht, wenn es EINE Sache ist – die eine Sache, die noch ein Fragezeichen bei der Erreichung deiner Ziele hinterlässt. 10 Minuten am Tag bei 6 Tagen pro Woche sind 3120 Minuten in 2016. Also 52 Extrastunden – um schneller zu werden und deine Ziele 2016 zu erreichen.

 

Hier ist der englische Originalartikel zu finden von Olivier Poirier-Leroy.

 

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