Hosszu: Zurück auf der 25 m Bahn, um etwas Spass zu haben

by Daniela Kapser 0

August 25th, 2016 Deutsch

2016 FINA WORLD CUP: CHARTRES-PARIS

Bei der Pressekonferenz am heutigen Tag in Chartres anlässlich des Starts des FINA World Cups 2016 stellten sich Katinka Hosszu, Chad le Clos, Florent Manaudou und Jeremy Stravius den Fragen der Presse.

Katinka Hosszu meint, es klingt noch verrückt in ihren Ohren, wenn die Leute sie nun als eine Olympiasiegerin bezeichnen. Sie ist nach Rio gefahren und hat versucht, sich nicht allzu sehr unter Druck setzen zu lassen und gute Rennen wie auch bei den World Cups zu zeigen. Sie wollte das in Rio abrufen, auf das sie sich eine lange Zeit vorbereitet hat.

Nach den ganzen ernsthaften Rennen, wäre es jetzt aber an der Zeit, etwas Spaß auf der Kurzbahn zu haben, sagt Katinka Hosszu. Für die 25 m Bahn hat sie seit fast 1,5 Jahren nicht mehr richtig trainiert, man wird also sehen, wie schnell sie und die anderen Schwimmer sein werden. 2015 waren noch die Kurzbahneuropameisterschaften, aber da auch der Weltcup 2015 auf der langen Bahn war, wurde sich auf die Kurzbahnrennen schon länger nicht mehr vorbereitet. Sie hat trotz der Olympischen Spiele, bei der Abschlussfeier war sie Ungarns Fahnenträgerin, versucht, sich in Form zu halten und ist erst diese Woche aus Rio nach Ungarn zurückgekehrt, sie hat aber immerhin etwas feiern können. Sie wird natürlich versuchen, ihre Kurzbahnrekorde zu verbessern.

Katinka betont, wie sehr sie die Olympischen Spiele genossen hat, es waren sehr viele tolle Momente für sie, es waren ihre vierten Olympischen Spiele und sie hat vorher nie eine Medaille gewonnen, so dass sie alles genossen hat und sie war auch bei vielen anderen Sportarten.

Chad le Clos sagte zu dem 100 m Schmetterlingrennen, bei dem er mit Michael Phelps und Laszlo Cseh den zweiten Platz belegt hat, dass es ein verrücktes Rennen war. In London hat er mit dem Russen Yevgeny  Korotyshkin über die 100 m gemeinsam den zweiten Platz belegt, jetzt ist er mal auf Tokio gespannt, vielleicht liegt er dann da mit drei anderen Schwimmern auf einem Platz. Le Clos will in diesem Jahr bei allen neun World Cup Stops an den Start gehen. Er findet es gut, auch im Hinblick auf die Kurzbahnweltmeisterschaften in Kanada im Dezember, dass jetzt wieder auf der 25 Bahn geschwommen wird, aber er glaubt, dass alle Schwimmer sich noch daran gewöhnen werden und dann sicher von Cluster zu Cluster schneller werden.

Florent Manaudou ist nicht wirklich zufrieden mit seiner Silbermedaille über die 50 m Freistil – schneller als er war nur Anthony Ervin aus den USA, mit 0,01 Sekunden Vorsprung. Er sagt auch, dass er jetzt nach den Olympischen Spielen total außer Form ist – gemeldet ist er in Chartres nur über die 50 m Brust und Freistil.

Morgen startet der Wettkampf in Chartres – mit deutscher Beteiligung:

Philip Heintz startet über die 200 m Freistil, 100 m und 200 m Schmetterling, 100 m, 200 m und 400 m Lagen. Marco Koch wird ebenso die 200 m und 400 m Lagen testen und die 100 m und 200 m Brust.

Dann wird Franziska Hentke am Start sein über 800 m Freistil, 100 m, 200 m Schmetterling und 400 m Lagen. Poul Zellmann ist ebenfalls Vielstarter über 200 m , 400 m und 1500 m Freistil sowie die 100 m Lagen.

 

 

 

 

 

 

 

 

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