FINA World Cup: Siege für Christian Diener und Isabel Gose

by Daniela Kapser 0

October 02nd, 2021 Deutsch

2021 FINA WORLD CUP – BERLIN

Im ersten Finale des Abends konnte sich Isabel Gose gegen ausschließlich im neuen Jahrtausend geborenen Konkurrentinnen in 4:00,33 Minuten durchsetzen. Zweite wurde die US Amerikanerin Cavan Gormsen (4:01,77) vor Erin Gemmel (4:05,61). Die 19-jährige Isabel Gose sagte im Interview nach dem Rennen: „Das ist einer meiner Lieblingspools. Ich bin in Berlin geboren, deswegen fühlt es sich an wie nach Hause zu kommen.“ Im weiteren Saisonverlauf möchte sie bei der Kurzbahn-EM und WM starten: „Es ist auf jeden Fall ein Ziel, an den deutschen Rekord ranzukommen und den nochmal zu verbessern.“

Nach dem Prinzip “All-out” ging Christian Diener sein 200 m Rückenrennen an und wurde mit dem Sieg belohnt. Nach vier Wochen in der ISL, wird er auch bei Kurzbah-EM und WM schwimmen und hat sich als Ziel nach dreimal Silber bei der EM in 2019 gesetzt: “Wenigstens eine Goldmedaille soll dabei sein.” In Berlin schwamm er in 1:51,19 zum Sieg vor Yakov Toumarkin aus Israel und Martin Bindedell aus Südafrika. “

Für ein Highlight des Finalabends sorgte Kira Toussaint, die Niederländerin schwamm über 50m Rücken in 25,81 Sekunden zu einem Weltcup-Rekord. „Ich bin sehr glücklich mit der Zeit, das war eines der besten 50m-Rücken-Rennen aller Zeiten. Drei Mädels unter 26 Sekunden, das ist einfach verrückt.“

Ihr Teamkollege Arno Kamminga siegte über 100 m Brust in 56,72 Sekunden. Hiinter ihm kamen Fabian Schwingenschlögl (56,83) und Lucas Matzerath (57,97) ins Ziel.  Schwingenschlögl blieb mit neuer persönlicher Bestzeit nur acht Hundertstel über dem deutschen Rekord und auch Lucas Matzerath schwamm persönliche Bestzeit.

Über 400 m Freistil erreichte Forian Wellbrock einen vierten Platz hinter Danas Rapsys (LTU, 3:38,19), Matthew Sates (RSA, 3:40,28) und Luc Kroon (NED; 3:40,50). Wellbrock brauchte für die Strecke 3:42,22 Minuten, seine Bestzeit sind 3:40,83 Minuten. „Meine Zeit ist in Ordnung, wir haben im Training einfach noch keine schnellen Dinge gemacht. Aber natürlich hatte ich gehofft aufs Treppchen zu kommen“, sagte der 24-Jährige. Weiterhin platzierten sich Sven Schwarz (6. in 3:44,90) und Lukas Märtens (7. in 3:47,21) unter den TOP 8.

Nele Schulze holte sich über 200 m Brust eine Bronzemedaille in 2:24,69 Minuten ab, eine neue persönliche Bestzeit. Im Vorlauf hatte sie ihre Bestzeit schon von 2:26,24 auf 2:25,58 Minuten verbessert. Der deutsche Rekord 2:20,41 Minuten und wurde bereits im Jahr 2009 von Caroline Ruhnau aufgestellt. Über 100 m Lage wurde Jessica Steiger, die deutsche Rekordhalterin über 200 m Brust auf der 50 m Bahn, Fünfte in 1:00,86 Minuten, Kathrin Demler wurde Achte in 1:01,52. Auch Demler war in den vergangenen Wochen bei der ISL am Start.

 

 

 

 

 

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