Am 15.03. startete PotAS – Neuordnung des Fördersystems Leistungssport

by Daniela Kapser 0

March 17th, 2018 Deutsch

 Nun ist es amtlich, die von BMI (Bundesministerim des Inneren) und DOSB (Deutscher Olympischer Sportbund) geplante Neustrukturierung des Leistungssports in Deutschland startet. Das PotAS (Potenzialanalyse-System) ist ein perspektivisches Berechnungsmodell, das mit 20 Attributen (Erfolge, Perspektive und Strukturen) als Grundlage für eine Leistungsklassifizierung (Clusterung) arbeitet. Das PotAS ist ein computerbasiertes Berechnungsmodell, das Daten aus 20 Bereichen verarbeitet – künftig soll sich vor allem auf  “auf die perspektivreichsten Athleten und Disziplinen mit einem Erfolgspotenzial vier bis acht Jahre zum Podium konzentriert werden”.

Das System ist nun online, zunächst sind die Wintersportverbände dran. Deren Verantwortliche müssen in den Themenfeldern “Erfolg”, “Leistungspotenzial” und “Struktur” bis zum 22. Mai Antworten auf 151 Fragen aus 16 Haupt- und 53 Nebenbereichen geben. Nach Meinung der PotASKommission umreißen diese Attribute den perfekten Sportverband.

Nach der Auswertung bis September 2018, verteilen BMI, DOSB und Ländervertreter in einer Förderkommission die Gelder für 2019 an die Verbände, dabei gibt die PotAS Kommission eine Entscheidungshilfe mit der Einteilung der Verbände in drei Cluster.

Optimalförderung erhalten die Verbände im Exzellenzcluster, weniger Geld bekommen Verbände im Potenzialcluster. Verbände mit wenig oder keinem Potenzial sollen allenfalls eine Grundförderung erhalten. Diese Gruppe hat keine Bezeichnung.

Der Leiter der fünfköpfigen PotAS Kommission Urs Granacher erklärt, dass die Verbände professionalisiert werden sollen und somit die Athleten und Trainer in diesem System den größtmöglichen Erfolg erzielen sollen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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