Kristin Otto in der Liste der Top 100 der Olympischen Athleten

by Daniela Kapser 1

April 27th, 2016 Deutsch

Auf NBC Sports  ist eine Liste zu finden mit den „Top 100 Olympischen Athleten“. NBC merkt selber dazu an, dass es eigentlich nicht möglich ist, Männer und Frauen und die Sportler der unterschiedlichen Sportarten zu vergleichen – aber sie meinen, sie versuchen es trotzdem mal.

Folgende Schwimmer sind in der Liste zu finden:

Platz 100: Eric Moussambani aus der Republik Äquatorialguinea – er war quasi  der „Eddie the eagle“ der Schwimmer bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney – es sah leider so aus, als würde er fast ertrinken und natürlich kam er nicht über den Vorlauf hinaus – aber er war zumindest der Sieger der Herzen so wie der Skispringer Michael Edwards „Eddie the eagle“aus Großbritannien, über dessen Sportlerkarriere sogar zur Zeit ein Film im Kino zu sehen ist.

Platz 98: Duke Kahanamoku, USA: Drei Gold- und zwei Silbermedaillen bei Olympischen Spielen 1912, 1920, 1924.

Platz 70: Johnny Weismüller, USA – der erste Mann, der die 100 m Freistil unter 1 Minute schwamm, er gewann fünf Goldmedaillen bei den Olympischen Spielen 1924 und 1928 über die Freistilstrecken und wurder weltweit in seiner Filmrolle als Tarzan berühmt.

Platz 63: Kristin Otto, DDR, die erste Frau die sechs Goldmedaillen bei Olympischen Spielen gewann, damals noch für die DDR im Jahr 1988.

Platz 58: Jenny Thompson, USA, sie hat in ihrer olympischen Karriere insgesamt elf Staffelmedaillen bei den Spielen gewonnen – davon sind 8 Goldmedaillen.

Platz 57: Natalie Coughlin, USA – sie war die erste Frau, die bei zwei Olympischen Spielen hintereinander Gold über die 100 m Rücken gewinnen konnte. Insgesamt kommt sie bisher 12 Olympische Medaillen – und sie möchte 2016 in Rio wieder an den Start gehen.

Platz 56: Dara Torres, USA – sie ist bisher die älteste Schwimmerin, die jemals an Olympischen Spielen teilgenommen hat: Nämlich 2008 im Alter von 41 Jahren. Gewonnen hat sie insgesamt je 4 Gold-, Silber- und Bronzemedaillen in ihre olympischen Karriere.

Platz 35: Ian Thorpe, Australien – immerhin gewann er neun Medaillen bei nur zwei Olympischen Spielen – davon fünf in der Farbe Gold.

Platz 33: Matt Biondi, USA: 11 Medaillen gehen auf sein Konto, acht Goldmedaillen. Biondi schwamm in insgesamt sechs olympischen Staffelfinalläufen und jedes Mal holten die USA den ersten Platz.

Platz 6: Mark Spitz, USA: 1972 bei den Spielen in München: SIEBEN Goldmedaillen. 1968 hatte er schon zwei Goldmedaillen mit den US Staffeln geholt. In München schwamm er bei seinen Siegen auch Weltrekorde über die 100 m und 200 m Freistil und die 100 m und 200 m Schmetterling. Und natürlich kam auch Gold dazu mit allen drei US Staffeln.

Platz 2: Michael Phelps, USA: 22 Olympische Medaillen bisher. 18 davon sind Goldmedaillen. Und es ist vermutlich noch nicht Schluss: nach seinem Rücktritt 2012 greift er in diesem Jahr wieder an. Vorausgesetzt, er kann sich bei den US Olympic Trials Ende Juni/Anfang Juli für Rio qualifizieren.

Und Platz 1: Jesse Owens, Leichtathletik, USA. Owens gewann 1936 vier Goldmedaillen, stellte dabei zwei Weltrekorde auf. Er gewann die 100 m und 200 m sowie den Weitsprung und in der 4 x 100 m Staffel. Neben dieser außergewöhnlichen sportlichen Leistung, hatten die Siege eines farbigen Sportlers natürlich eine besondere Bedeutung in den USA und der ganzen Welt – in seinem Geburtsstaat Alabama herrschte damals immer noch Rassentrennung. Owens wollte erst nicht in Deutschland starten – in einem Land, in dem damals Juden und dunkelhäutige Menschen aufgrund des immer stärker werdenden Nationalsozialismus diskriminiert wurden.

 

Quelle: Hier die komplette Liste.

 

 

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Gast

Kristin Otto als Doping Sünderin in die Liste aufzunehmen ist eine Ohrfeige für alle sauberen Athleten!

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