“Unbelievable” – die Chad le Clos Story

by Daniela Kapser 0

July 27th, 2016 Deutsch, Video

Meistens sieht man den südafrikanischen Schwimmer Chad le Clos lächeln. Normalerweise ist er sehr charmant und versprüht gute Laune. Aber auch im Leben des 24-jährigen Olympiasiegers hat es seit dem sensationellen Gewinn der Goldmedaille über die 200 m Schmetterling in London Hoch und Tiefs gegeben – zuletzt gab er bekannt, dass seine Eltern beide an Krebs erkrankt sind.

Sein Vater Bert le Clos ist wegen seiner emotionalen und witzigen Art seit den Olympischen Spielen in London vielen Schwimmfans auf der ganzen Welt bekannt. Seine Eltern haben Chad sehr häufig zu den FINA World Cup Stopps begleitet. Sein Vater Bert ist sein bester Freund und Mentor.

Die schlechten Nachrichten über den Gesundheitszustand veröffentlichte Chad vor einigen Tagen: “Ich muss leider bestätigen, dass meine Eltern beide an Krebs erkrankt sind. Bei meiner Mutter ist der Krebs zurückgekehrt, nachdem sie 2010 krebsfrei war. Sie musst sich einer doppelten Brustamputation unterziehen und erhält nun eine Chemotherapie. Bei meinem Vater Bert wurde Prostatakrebs diagnostiziert und er wurde Ende Juni operiert. Es ist nicht einfach, aber ich trainiere weiter hart für Rio. Aber mehr als alles wünsche ich mir, dass sie ihren Kampf gegen den Krebs gewinnen. Und ich hoffe, dass sie in Rio sein können. Ich möchte meine Freunde bei der Presse bitten, ihre Erholungsphase zu respektieren. Ich werden auch keine Interviews vor Rio geben.”

Die Fernsehdokumentation  “Unbelievable” ist die Geschichte von Chad und Bert auf dem Weg nach Rio, ein Story mit viel Emotionen, hohem Einsatz und dem brennenden Wunsch, in Rio Gold zu holen.

Die Dokumentation ist eine OneToWatch Produktion, der Regisseur ist Sir Matthew Pinsent, ein viermaliger Olympiasieger und BBC Moderator.

Matthew Pinsent gelingt es, auch die Höhen und Tiefen auf Chads Weg nach Rio, seinem Traum, wieder Gold zu gewinnen, einzufangen.

“Wir sind ein Teil einer Dokumentation des legendären britischen Ruderers Sir Matthew Pinsent gewesen – er hat meine Vorbereitungen auf die Olympischen Spiele in Rio 1,5 Jahre begleitet. Natürlich konnten wir nicht richtig einschätzen, was alles passieren würden, als wir mit dem Projekt begonnen haben. Es bedeutete, dass die Filmcrew viel vom meinem Familienleben mitbekommen hat, einschließlich meines Vaters in Hochform, aber sie haben ihn auch erlebt, als die Krankheit ihn getroffen hat. Meine Eltern hätten das Filmprojekt abbrechen können, aber sie wollten weitermachen. So sind sie eben.” Chad le Clos

 

 

 

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