Europameisterschaften London 2016 – 1. Tag Finalläufe, Live Bericht

by Daniela Kapser 0

May 16th, 2016 Deutsch

Europameisterschaften Schwimmen 2016

 

 

 

 

London Aqatic Center, European Championships 2016, photo: Peter Sukenik

London Aquatic Center, European Championships 2016, photo: Peter Sukenik

Wer erinnert sich nicht noch gerne an die Europameisterschaften 2014 in Berlin? Nun sind schon wieder 2 Jahre vorbei und in London ist es wieder so weit. Nur stehen in einem Jahr, in dem der Saisonhöhepunkt die Olympischen Spiele in Rio sind, die Europameisterschaften etwas im Hintergrund und viele Athleten nehmen diesen Wettkampf eher als Durchgangsstation oder aber bereiten sich weiter auf die Spiele in Brasilien vor und verzichten wie viele deutsche Top Schwimmer auf einen Start. Trotzdem: Ein großer Teil der europäischen Eliteschwimmer ist in London am Start, darunter aus Deutschland auch Marco Koch und Franziska Hentke neben  Katinka Hosszu, Ranomi Kromowidjojo, Ruta Meilutyte, Sarah Sjöström, Adam Peaty, Laszlo Cseh, Mireia Belomonte, Florent Manaudou, Gabriele Detti und James Guy.

 

Inside the London Aquatic Center, European Championships 2016, photo by Peter Sukenik

Inside the London Aquatic Center, European Championships 2016, photo by Peter Sukenik

400 m Freistil, Männer – Finale

  1. Gabriele Detti (ITA), 3:44.01, *Championship Record
  2. Henrik Christiansen (NOR), 3:46.49
  3. Peter Bernek (HUN), 3:46.81

Neuer Europameister ist der Italiener Gabriel Detti mit der zweitschellsten Zeit, die er jemals geschwommen ist – schneller war er nur in Riccione letzten Monat in 3:43.97. Mit dieser Zeit steht er auf Platz 3 des aktuellen World Rankings.

Frauen, 50 m Schmetterling, Semi-Finale

Die schnellsten Damen für das Finale morgen:

1. Fran Halsal (GBR), 25.35
2. Sarah Sjostrom (SWE), 25.42
3. Ranomi Kromowidjojo (NED), 25.63
4. Jeanette Ottesen (DEN), 25.70
5. Therese Alshammar (SWE), 25.98
6. Maaike De Waard (NED), 26.05
7. Anna Dowgiert (POL), 26.10
8. Melanie Henique (FRA), 26.14

400 m Lagen, Frauen, Finale

Nach 300 m lag Katinka Hosszu nur 0,5 Sekunden über ihrem Europarekord. Hinter ihr mit einem Rückstand von ca. 3 Sekunden die Britin Hannah Miley – und so sah es dann im Ziel aus.
1. Katinka Hosszu (HUN) 4:30,90 Championship Record
2. Hannah Miley (GB)4:35,2
3. Zsuzsanna Jakabos  (HUN) 4:38,39

 

100 m Brust, Männer, Semi-Finale

Das erste Halbfinale gewinnt Ross Murdoch (GB) in 59,67. Im 2. Halbfinale ist Adam Peaty am Start: Und er dominiert das Feld vom Start an und schlägt an in 58,74 Sekunden. Ebenfalls noch unter 1 Minute: Giedrius Titenis (Litauen) in  59,99. Schöner Erfolg für den Schweizer Yannick Kaeser, der als 8. ins Finale einzieht!

Im Finale sind:

1. Adam Peaty (GBR), 58.74
2. Ross Murdoch (GBR), 59.67
3. Giedrius Titenis (LTU), 59.99
4. Damir Dugonjic (SLO), 1:00.06
5 Andrea Toniato (ITA), 1:00.48
6. Panagiotis Samilidis (GRE), 1:00.59
7. Anton Sveinn McKee (ISL), 1:00.98
8. Yannick Kaeser (SUI), 1:01.13

 

200 m Rücken, Frauen, Semi-Finale

Und der nächste Start im zweiten Halbfinal für die IronLady Katinka Hosszu. Im ersten Halbfinale geht es Daryna Zevina ganz flott an und beendet ihr Rennen in 2:08,66. Im zweiten Halbfinale als jüngste Schwimmerin dabei ist Maxine Wolters. Ein schöner Erfolg für die noch 16-Jährige, die am 25. Mai ihren 17. Geburtstag feiern wird. Katinka kann sich nicht so vom Feld absetzen wie Zevina im Lauf davor – die 400 m Lagen sind auch gerade 20 Minuten her. Trotzdem liegt sie in Führung und gewinnt in 2:09,98 vor Eyglo  Gustafsdottir in 2:10,87. Maxine Wolters wird  7.  in einer Zeit von 2:12,55.

Im Finale sind:

1. Daryna Zevina, (UKR), 2:08.66
2. Matea Samardzic (CRO), 2:09.87
3. Katinka Hosszu (HUN), 2:09.98
4. Kata Burian (HUN), 2:10.83
5. Eyglo Gustafsdottir (ISL), 2:10.87
6. Simona Baumrtova (CZE), 2:11.26
7. Alicja Tchorz (POL), 2:11.63
8. Zeran Zulal (TUR), 2:11.71

50 m Schmetterling, Männer, Semi-Finale

Das erste Halbfinale gewinnt der Brite Ben Proud in 23,42 vor Frederick Bousquet aus Frankreich, der immerhin 13 Jahre äter ist, geboren 1981, in 23,69. Im zweiten Halbfinale dabei: der Weltmeister über die 200 m Schmetterling Laszlo Cseh – wieder mit Glatze: Wenn es ernst wird, sagte er beim Euro Meet in Luxemburg, dann würd er sich auch rasieren. Das Halbfinale gewinnt: Andriy Govorov aus der Ukraine in 22,73 – Championship Record!

 

4 x 100 Freistil, Frauen, Finale

Im Vorlauf sind die Damen aus den Niederlanden souverän eine Weltjahresbestzeit geschwommen. Die Favoriten in diesem Rennen: Niederlande, Dänemark, Italien. Es sieht nach einem spannenden Finale aus. Bis zur 50 m Wende sind die Damen noch alle relativ dicht beinander, zuerst wenden die Schwedinnen, die auf der Außenbahn mächtig Gas geben, die Startschwimmerin schlägt in 53,48 Sekunden an. Das war übrigens Super-Sarah Sjöström. Nach der 2. Wende sind dann die Ladies aus den Niederlanden vorne. Nach 350 m liegen die Holländerinnen dann auch mit über 3 Sekunden vorne! Eine tolle Vorstellung. Und sie gewinnen in: 3:33,80 Minuten. Zweiter werden die Italienerinnen vor Schweden. Schlussschwimmerin bei den Niederländerinnen war Olympiasiegerin Ranomi Kromowidjojo. Die Zeiten der Damen, mit fliegendem Start, können sich sehen lassen. Marrit Steenbergen ist übrigens erst 16 Jahre alt:

NETHERLANDS 

V.D. MEER Maud – 20 MAY 1992
HEEMSKERK Femke – 21 SEP 1987
STEENBERGEN Marrit – 11 JAN 2000
KROMOWIDJOJO Ranomi – 20 AUG 1990
0.70
0.23
0.47
0.18
 

26.51
24.99
26.13
24.92

 

54.68
52.80
53.82
52.50

3:33.80

54.68
1:47.48
2:41.30
3:33.80

4 x 100 m Freistil, Männer, Finale

Und nun sind die schnellen Herren dran: Schnellste Nation im Vorlauf waren die Franzosen. Italien übernimmt die Führung nach 100 m und liegt auch nach dem nächsten Wechsel auch noch in Front – aber die Franzosen holen etwas auf. Nach 350 m lagen sogar die Griechen vorne. Aber neuer Europameister: Frankreich vor Italien vor Belgien – ein schöner Erfolg.

FRANCE 

MEYNARD William – 11 JUL 1987
MANAUDOU Florent – 12 NOV 1990
GILOT Fabien – 27 APR 1984
MIGNON Clement – 21 JAN 1993
0.69
0.10
0.32
0.35
23.64
22.17
22.30
23.24
49.57
47.64
48.26
48.01
3:13.48

49.57
1:37.21
2:25.47
3:13.48
ITALY 

DOTTO Luca – 18 APR 1990
LEONARDI Luca – 01 JAN 1991
BOFFA Jonathan – 25 NOV 1992
MAGNINI Filippo – 02 FEB 1982
0.66
0.11
0.08
0.06
22.92
22.82
23.14
22.98
48.03
48.47
49.21
48.58
3:14.29

48.03
1:36.50
2:25.71
3:14.29

BELGIUM 

SURGELOOSE Glenn – 04 SEP 1989
AERENTS Jasper – 18 DEC 1992
DEKONINCK Dieter – 28 JAN 1991
TIMMERS Pieter – 21 JAN 1988
0.70
0.17
0.34
0.09
23.21
23.26
23.25
22.38
48.75
49.31
48.87
47.37
3:14.30

48.75
1:38.06
2:26.93
3:14.30

 

 

 

 

 

 

 

 

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