7 Ratschläge vom Coach, fürs Training und fürs Leben

by Daniela Kapser 0

July 10th, 2018 Deutsch

Ein Schwimmtrainer ist für seine Schützlinge ein Lehrer, aber auch ein Berater und sehr häufig ein Freund. Der Trainer (oder die Trainerin) ist an der Seite des Sportlers in unterschiedlichen Situationen, vom Erfolg bis zum Misserfolg.

1. Manchmal ist eine schlechtes Training eben … nur ein schlechtes Training.

Nicht mehr und nicht weniger. Sich selbst fertig zu machen, weil es mal nicht gut, nein, richtig schlecht gelaufen ist, auch wenn es offensichtlich keine Gründe gibt. Der nächste Trainingstag ist ein neuer Tag und eine neue Chance. Und ein Rückschlag im Training ist eine gute Möglichkeit zu lernen, sich am nächsten Tag mit neuer Energie und Enthusiasmus den Zielen zu widmen, die du erreichen möchtest.

2. Es wird immer jemand schneller sein.

Und es wird auch immer jemand langsamer sein als du. Der Sport ist immer im Fluss mit Athleten, die aufsteigen oder aufhören, die sich verbessern oder stagnieren. Schätze die Momente, in denen du Erfolg hast .

3. Warum das Training wichtiger ist als der Wettkampf. 

Die Entwicklung mentaler Stärke und  Beständigkeit, die Fokussierung auf ein Ziel, sind wichtige Fähigkeiten, die ein Sportler in seine Karriere erlernt. Und dies passiert im täglichen Training, diese Fähigkeiten entwickeln während der sportlichen Laufbahn immer weiter – und werden im zukünftigen Leben eine große Hilfe sein.

4. Immer ein Schritt nach dem anderen.

Große Ziele zu haben, ist super und notwendig, wenn man viel erreichen möchte. Das große Ziel wird aber nur über viele kleine Schritte, viele Zwischenziele erreicht und auf diese solltest du deinen Fokus im täglichen Training legen. Es ist besser, erst einmal als Ziel eine Verbesserung von 1 Sekunde auf 100 m zu haben und nicht frustriert zu sein, wenn es nicht direkt die angepeilten 5 Sekunden sind. Du solltest dich Sekunde für Sekunde an dein Ziel heranarbeiten.

5. Dream big.

“Dream big”, setze deine Ziele ruhig hoch. Die Frage ist nicht, ob du etwas tun kannst, die Frage ist, ob du es wirklich willst. Denn du bist zäher als du denkst und du solltest dir selbst etwas zutrauen. Aber: Nur wer beginnt, gewinnt. Der Anfang wird im Kopf gemacht, aber dann musst du handeln.

6. Ausnahmen erzeugen weitere Ausnahmen.

Schon mal darüber nachgedacht, dass “die eine” Ausnahme im Training (“Ist doch viel einfacher, wenn ich mich beim Aufwärmen ab und zu mal an der Leine entlang ziehe, ist ja nur das Einschwimmen”), weitere Ausnahmen nach sich zieht, die du bereit  bist, zu akzeptieren? Lass die Ausnahme nicht zur Regel werden, setze dir für dich selbst und dein Training, deine Schullaufbahn, dein Studium, den Umgang mit Trainern und Teamkameraden Standards und Grenzen. Und halte dich daran.

7. Es ist in Ordnung, auch mal zu scheitern.

Wenn wir alle Ziele im Kopf klar haben, dann wächst in uns die Erwartung, dass von jetzt an alles in die richtige Richtung läuft und auf Autopilot gestellt ist auf dem Weg zum Ziel. Aber es werden immer mal wieder Kurskorrekturen notwendig sein, wenn du verletzt oder krank bist oder du dein Tempo oder deinen Einsatz erhöhen musst, weil der Weg etwas holpriger oder steiler wird.

Es ist okay, mal genervt und frustriert zu sein – wichtig ist nur, sich selber danach immer wieder auf Kurs zu bringen.

 

 

Hier ist der englische Originalartikel zu finden:

7 Things Your Swim Coach Wants You to Know

 

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